Heute war Regen angesagt, aber davon war nichts zu spüren. Bei strahlendem Sonnenschein ging es rauf und runter. Dabei gibt es jetzt auch kilometerlange sanfte Anstiege anstelle der kurzen steilen, die sich gar nicht wegen der Abfahrt lohnen. Unterwegs habe ich einen Holzkirchturm gesehen, der vielleicht noch größerer Anstrengungen bei der Konservierung bedarf als der Turm der alten Kirche in Rahlstedt, für dessen Restaurierung Dörte so eifrig Spenden gesammelt hat.
Heute übernachte ich in einer Jugendherberge und habe die Gelegenheit genutzt, ein wenig zu waschen. Nachher gehe ich noch in das Hotel nebenan, um das CL-Finale zu sehen.
Samstag, 22. Mai 2010
Freitag, 21. Mai 2010
Tag 11: Ramkvilla - Vimmerby, 111 km
Gestern habe ich dann doch noch im Zelt geschlafen. Den leichten Regen hat es ganz gut ausgehalten. Beim Abbau merkte ich dann, dass der Sturm 2 weitere Befestigungspunkte für die Zeltstangen abgebrochen hat! Ich habe mir jetzt aus Clipsen für Brötchentüten etwas Passendes mit dem Taschenmesser zurechtgeschnitzt. Hält bombensicher, zumindest wenn es nicht gerade stürmt!
Der Tag begann mit Nieselregen, aber gegen 10 Uhr kam die Sonne heraus. Fast gleichzeitig hatte ich meinen 4. Platten am Hinterrad. Diesmal habe ich endlich eine Ursache für die komischen Scheuerstellen gefunden: In der Decke ist ein ca. 1 cm langer Riss, der leicht neben der Lauffläche liegt. Ich habe mir jedenfalls im nächsten Ort eine neue Decke gekauft und werde die alte als Reserve behalten, nachdem ich den Riss von innen mit Gewebeband abgedeckt habe.
Ich habe heute den Sverigeleden ganz heftig abgekürzt, denn es lagen wieder keine Zeltplätze am Weg. Dafür bin ich aber endlich einmal mittags an einem geöffneten Restaurant vorbeigekommen und konnte einkehren. Vimmerby ist übrigens die Astrid-Lindgren-Stadt, schon am Ortseingang wird man von einer überlebensgroßen Pippi begrüßt!
P.S.: Es wird Zeit, dass Dörte kommt. Die ersten Mücken warten schon auf sie!
Der Tag begann mit Nieselregen, aber gegen 10 Uhr kam die Sonne heraus. Fast gleichzeitig hatte ich meinen 4. Platten am Hinterrad. Diesmal habe ich endlich eine Ursache für die komischen Scheuerstellen gefunden: In der Decke ist ein ca. 1 cm langer Riss, der leicht neben der Lauffläche liegt. Ich habe mir jedenfalls im nächsten Ort eine neue Decke gekauft und werde die alte als Reserve behalten, nachdem ich den Riss von innen mit Gewebeband abgedeckt habe.
Ich habe heute den Sverigeleden ganz heftig abgekürzt, denn es lagen wieder keine Zeltplätze am Weg. Dafür bin ich aber endlich einmal mittags an einem geöffneten Restaurant vorbeigekommen und konnte einkehren. Vimmerby ist übrigens die Astrid-Lindgren-Stadt, schon am Ortseingang wird man von einer überlebensgroßen Pippi begrüßt!
P.S.: Es wird Zeit, dass Dörte kommt. Die ersten Mücken warten schon auf sie!
Donnerstag, 20. Mai 2010
Tag 10: Torne - Ramkvilla, 91 km
Gestern auf dem Zeltplatz traf ich Christoph aus Rostock, der den Sverigeleden in der anderen Richtung unterwegs ist. Er berichtete, dass es in passender Entfernung keine Zeltplätze auf dem Weg gibt und dass er nur einen Zeltplatz in Ramkvilla, was eigentlich etwas zu nahe liegt, gesehen hat. Der Weg dahin war voll Sonnenschein und ich bin nach zwei Tagen mal wieder an einem Supermarkt vorbeigekommen. Der Zeltplatz in Ramkvilla ist ein Anhängsel zum Golfplatz und ich bin der Einzige, der hier zeltet. Dafür muss ich 50 SEK in einen Umschlag stecken und in einen Briefkasten werfen. Ich habe es auch noch geschafft, vor dem Regen das Zelt aufzubauen und zu duschen. Aber dann kam der Härtetest für das Zelt: Gewitter, Sturm und Starkregen! Ich weiss jetzt, was ich bei Sturm mache! Die Fiberglasstangen von innen fixieren und dabei nass werden! Inzwischen bin ich mit dem Schlafsack in das Clubhaus (20 m² Aufenthaltsraum) geflüchtet, damit er bis heute Nacht wieder trocken ist.
Mittwoch, 19. Mai 2010
Tag 9: Bromölla - Torne, 121 km
Der Weg führte heute an 3 Stellen für insgesamt ca. 20 km auf Bahndämmen entlang. Das ist angenehm, weil es kaum Steigungen gibt. Dafür muss man dann aber manchmal Schotterwege in Kauf nehmen. Einmal ging es durch einen Tunnel und dort lag sogar ein Cache!
Und ein anderes Mal ging es am wilden Fluss Mörrumsan entlang.
Der restliche Weg ging ziemlich auf und ab und war sehr anstrengend. Man merkt hier immer mehr, dass man in Schweden ist: Der Ivösjön war noch wie der Plöner See, der Åsnen ist da schon eine ganz andere Klasse!
Das Wetter war heute so, dass ich im T-Shirt fahren konnte.
Und noch eine Rätselfrage zum Schluss: Warum ist bei den Postautos in Schweden das Lenkrad auf der rechten Seite?
Na?
Nein, nicht weil sie so alt sind, dass sie noch aus der Linksfahrzeit stammen. Sondern damit die Briefträger beim Posteinwerfen nicht aussteigen müssen!
Und ein anderes Mal ging es am wilden Fluss Mörrumsan entlang.
Der restliche Weg ging ziemlich auf und ab und war sehr anstrengend. Man merkt hier immer mehr, dass man in Schweden ist: Der Ivösjön war noch wie der Plöner See, der Åsnen ist da schon eine ganz andere Klasse!
Das Wetter war heute so, dass ich im T-Shirt fahren konnte.
Und noch eine Rätselfrage zum Schluss: Warum ist bei den Postautos in Schweden das Lenkrad auf der rechten Seite?
Na?
Nein, nicht weil sie so alt sind, dass sie noch aus der Linksfahrzeit stammen. Sondern damit die Briefträger beim Posteinwerfen nicht aussteigen müssen!
Dienstag, 18. Mai 2010
Tag 8: Ljungstorp - Bromölla, 103 km
Fast den ganzen Tag gab es Sonnenschein, ich konnte zum ersten Mal ohne Jacke fahren. Der Weg führte zunächst über einige Hügel und ich kam nur langsam voran. Doch dann ging es durch weite Felder und langgestreckte Wälder und ich konnte den leichten Rückenwind genießen. Heute habe ich auch das erste Elch-Warnschild gesehen, das hatte ich so weit im Süden noch gar nicht erwartet! Den ersten kleinen Nieselregen gab es erst, als mein Zelt schon aufgebaut war. Und er hörte gleich wieder auf.
Montag, 17. Mai 2010
Tag 7: Nærum - Ljungstorp, 129 km
Auf dem Weg zur Fähre habe ich noch schnell einen letzten Cache in Dänemark mitgenommen. In Schweden habe ich mir erst einmal neue SIM-Karten besorgt. Internet geht hier nur über Proxy, d.h. meine wichtigsten Anwendungen (operamini + E-Mail) funktionieren nicht über die Telia-Karte. Der WAP-Browser ist zwar besser als erwartet, patzt aber mit fehlenden Zertifikaten und Java-Script-Funktionen. Dieser Bericht geht deshalb erst einmal über die deutsche SIM als SMS. Heute gab es den ersten Sonnenschein und es fühlt sich wie Urlaub an. Der Sverigeleden ist gut ausgeschildert und führt an Sehenswürdigkeiten (Schloss Trolleholm) vorbei.
Sonntag, 16. Mai 2010
Tag 6: Kopenhagen Sightseeing
Ich bin mit dem Bus nach Kopenhagen gefahren und kam früh dort an. Eine leere Fußgängerzone im Nieselregen, nicht einmal ein Café hatte offen! Ideale Bedingungen zum Cachen, wenn ich nicht mein GPS in der Hütte gelassen hätte. Dann erinnerte ich mich an die Vorschläge meiner Tochter Beke und fuhr ins Eksperimentarium und zur Carlsberg-Brauererei. Ersteres ist wie das Universum in Bremen und eher etwas für Kinder. Ich gab nach über 1 Stunde an einem mathematischen Puzzle aus 5 Teilen auf. Für den Frust konnte ich das Bier nach der Brauereibesichtigung gut gebrauchen!
Bei der Carlsbergbrauerei konnte ich dann sogar die kleine Meerjungfrau sehen. Das Original aus dem Hafen ist ja zur Zeit in China auf der Wektausstellung, aber hier steht eine Kopie!
Bei der Carlsbergbrauerei konnte ich dann sogar die kleine Meerjungfrau sehen. Das Original aus dem Hafen ist ja zur Zeit in China auf der Wektausstellung, aber hier steht eine Kopie!
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