Gestern Nacht hat sich die Schwüle in einem starken Gewitter entladen. Das führte zu einem überraschenden Phänomen: Es wurde so dunkel, dass wir zum Lesen das Licht anmachen mussten!
Heute war ein Regentag. Da der Regen schön warm war, habe ich auf Regenzeug verzichtet und bin in kurzer Hose gefahren. Mittags kam dann die Sonne wieder raus und es wurde sehr schwül. Daraus entstand dann ein Gewittersturm, bei dem es wie aus Eimern schüttete. Glücklicherweise konnte ich mir das Gewitter gemütlich aus einem Restaurant ansehen, während ich eine Riesenportion Kebab vertilgte.
Antje hat heute einen Ausflug auf die Insel Maakalla gemacht, die aus historischen Gründen heute noch besondere Autonomierechte hat. Darüber berichtet sie am besten selbst:
Zunächst einmal hatte ich Glück, dass ich überhaupt mitgenommen wurde, weil ich keine telefonische Reservierung vorgenommen hatte. Der Kapitän ließ mich aber schließlich trotzdem mitfahren. Dann schockte mich der Preis von 40 EUR, aber was soll's ...
Dieser sogenannte "water bus" konnte bei schlechtem Wetter nur etwa 15 Leute mitnehmen, hatte dafür aber 3 Mann Besatzung. An Bord waren ausschließlich Finnen, deren Englisch-Kenntnisse recht bescheiden waren. Der Kapitän gab sich redlich Mühe mir zu erklären, dass auf Maakalla neben der Kirche eine Cafeteria sei, deren Betreiberin mir die Geschichte der Insel auf Englisch erklären könne. Auf Nachfrage sagte er mir, ich sei in diesem Sommer der sechste ausländische Tourist auf dem Boot. Anscheinend war die Insel ein Geheimtipp! Der Kapitän ließ mich übrigens erst von Bord, nachdem mir jemand die Abfahrtszeit auf Englisch verkündet hatte.
Die Insel war sehr übersichtlich! Der Durchmesser betrug schätzungsweise sechs- bis siebenhundert Meter. Sie war übersät von Hütten, wie ich sie vom Campingplatz her kannte, und eine Kirche stand als herausragendes Gebäude auf einer Anhöhe. Die Hütten konnten nicht alle bewohnt sein, denn es war kein Mensch zu sehen.
Da es zu regnen begonnen hatte, versammelten sich alle Touristen zur Innenbesichtigung der Kirche. Ansonsten gab es ja auch nichts zu sehen - abgesehen von verschlossenen Hütten!
Die angekündigte Cafeteria war partout nicht zu finden! Also machte ich mich auf, die Insel zu erkunden. Abgesehen von anderen Touristen traf ich keinen Menschen. Als ich wieder in Richtung Boot ging, fand ich endlich die Cafeteria! Es handelte sich um einen Tisch, der nun bei der Kirche aufgebaut war. Eine sehr gut Englisch sprechende Frau verkaufte Kaffee und Pfannkuchen.
Was nun folgte, war eine Diskussion der innenpolitischen Lage von Maakalla. Die momentane Regierung von Maakalla zeigte sich dem Tourismus gegenüber sehr ablehnend. Zu ihrem Bedauern durfte die Dame keine der Hütten zur Cafeteria umbauen, geschweige denn Hütten an Touristen vermieten. Auch ihr Traum von Maakalla als Paradies mit steuerfreiem Alkohol ließ sich mit dieser Regierung nicht verwirklichen. Auf meinen Einwand, dass betrunkene Touristen nicht wirklich nett wären, lautete ihr Kommentar: "Na ja, es gibt auch viele Fischer, die trinken, dann fallen die Touristen gar nicht auf!"
Das Gespräch plätscherte so vor sich hin, als sie feststellte, dass ich noch gar keinen Räucherfisch gekauft hatte. Für diese umtriebige Dame war es kein Problem, dem Kapitän zu sagen: "Die Dame geht noch Fisch kaufen, erst danach kannst Du losfahren!" Auf kleinen Inseln geht es doch sehr familiär zu! Der Fischkauf war ebenfalls skurril, aber ich habe schon viel zuviel geschrieben! Auf jeden Fall hat der Ausflug Spaß gemacht und Jan freut sich bestimmt über Räucherfisch zum Abendbrot!
Mittwoch, 14. Juli 2010
Dienstag, 13. Juli 2010
Tag 64: Raahe - Kalajoki, 89 km
Heute war es heiß. Fast zu heiß zum Radfahren, auf jeden Fall aber zu heiß für eine Pause. Wenn die kühlende Wirkung des Fahrtwindes wegfällt, wird es nämlich noch heißer!
Die Strecke war wieder überwiegend flach mit kleinen sanften Hügeln, die mich kaum aufhielten. Es gab sehr wenig Schatten auf dem Weg, denn hier wird Landwirtschaft betrieben. Es gibt also nur gelegentlich mal einen kleinen Wald, aber die Sonne steht meist so hoch, dass das auch nichts nutzt.
Sehenswert war unterwegs die alte Holzbrücke in Pyhäjoki. Eigentlich wollten Antje und ich in den Stromschnellen des gleichnamigen Flusses schwimmen. Leider haben wir aber die angegebene Badestelle nicht gefunden.
Antje ist von Kalajoki aus zu den Sanddünen Hiekkasärkat geradelt und hat dort in der Ostsee gebadet. Diese Dünen sind ein beliebter Ausflugsort in der Gegend.
Ich sitze jetzt in der Jugendherberge und ärgere mich mit meinem Netbook herum. Der interne SD-Speicher ist vollgelaufen und deshalb bootet es nicht mehr. Mal sehen, wie ich mir helfen kann ...
Update:
Ich war natürlich selber schuld! Statt die Bilder von der Kamera auf den USB-Stick zu sichern (copy nach /media/Flash\ Disk/data) habe ich sie auf den internen Speicher gesichert (copy nach /media/Flash\ Disk, knapp am Mountpoint vorbei ...). Inzwischen läuft wieder alles und die Bilder sind jetzt richtig gesichert. Aber Dörte hat möglicherweise auf dem USB-Stick, den sie mit nach Hause genommen hat, kein einziges Bild drauf ...
Die Strecke war wieder überwiegend flach mit kleinen sanften Hügeln, die mich kaum aufhielten. Es gab sehr wenig Schatten auf dem Weg, denn hier wird Landwirtschaft betrieben. Es gibt also nur gelegentlich mal einen kleinen Wald, aber die Sonne steht meist so hoch, dass das auch nichts nutzt.
Sehenswert war unterwegs die alte Holzbrücke in Pyhäjoki. Eigentlich wollten Antje und ich in den Stromschnellen des gleichnamigen Flusses schwimmen. Leider haben wir aber die angegebene Badestelle nicht gefunden.
Antje ist von Kalajoki aus zu den Sanddünen Hiekkasärkat geradelt und hat dort in der Ostsee gebadet. Diese Dünen sind ein beliebter Ausflugsort in der Gegend.
Ich sitze jetzt in der Jugendherberge und ärgere mich mit meinem Netbook herum. Der interne SD-Speicher ist vollgelaufen und deshalb bootet es nicht mehr. Mal sehen, wie ich mir helfen kann ...
Update:
Ich war natürlich selber schuld! Statt die Bilder von der Kamera auf den USB-Stick zu sichern (copy nach /media/Flash\ Disk/data) habe ich sie auf den internen Speicher gesichert (copy nach /media/Flash\ Disk, knapp am Mountpoint vorbei ...). Inzwischen läuft wieder alles und die Bilder sind jetzt richtig gesichert. Aber Dörte hat möglicherweise auf dem USB-Stick, den sie mit nach Hause genommen hat, kein einziges Bild drauf ...
Montag, 12. Juli 2010
Tag 63: Oulu - Raahe, 109 km
Heute war wieder ein Tag, um in kurzer Hose radzufahren. Die Strecke war so flach wie die norddeutsche Tiefebene, nur der Gegenwind störte etwas. Die Natur ist aber natürlich weiter zurück als in Deutschland - hier ist gerade Rapsblüte.
Unterwegs habe ich ein Ehepaar aus Köln getroffen, das auch mit dem Fahrrad um die Ostsee fährt - allerdings in der anderen Richtung. Sie sind in Rostock gestartet und konnten mir über Polen, Kaliningrad und die baltischen Staaten berichten. Sie führen auch ein Tagebuch im Internet, die Seiten werde ich mir genau ansehen.
Ein paar Sehenswürdigkeiten, die im Radreiseführer angegeben waren, habe ich besucht. Zunächst die Kirche von Liminka, an der ich auch einen Cache gefunden habe.
Dann das Denkmal für die Schlacht bei Siikajoki, die einen Wendepunkt im Krieg zwischen Schweden-Finnland und Russland im Jahre 1808 darstellte.
Und schließlich die "Friedenshütte", in der der Waffenstillstand in diesem Krieg unterzeichnet wurde.
Abends bin ich mit Antje noch in das Zentrum von Raahe geradelt. Es gibt dort sehr viele schöne alte Holzhäuser und als Kontrastprogramm ein paar Straßen weiter ein modernes Einkaufszentrum.
Unterwegs habe ich ein Ehepaar aus Köln getroffen, das auch mit dem Fahrrad um die Ostsee fährt - allerdings in der anderen Richtung. Sie sind in Rostock gestartet und konnten mir über Polen, Kaliningrad und die baltischen Staaten berichten. Sie führen auch ein Tagebuch im Internet, die Seiten werde ich mir genau ansehen.
Ein paar Sehenswürdigkeiten, die im Radreiseführer angegeben waren, habe ich besucht. Zunächst die Kirche von Liminka, an der ich auch einen Cache gefunden habe.
Dann das Denkmal für die Schlacht bei Siikajoki, die einen Wendepunkt im Krieg zwischen Schweden-Finnland und Russland im Jahre 1808 darstellte.
Und schließlich die "Friedenshütte", in der der Waffenstillstand in diesem Krieg unterzeichnet wurde.
Abends bin ich mit Antje noch in das Zentrum von Raahe geradelt. Es gibt dort sehr viele schöne alte Holzhäuser und als Kontrastprogramm ein paar Straßen weiter ein modernes Einkaufszentrum.
Sonntag, 11. Juli 2010
Tag 62: Oulu, Go-Turnier 3. Tag
Gestern abend gab es ein ganz besonderes Licht, als ich von der Go-Sauna zum Zeltplatz zurückfuhr. Um 0:30 Uhr war die Sonne schon hinter dem Horizont verschwunden und strahlte von unten die Wolken an, die rötlich und teilweise hellgelb leuchteten. Toll!
Heute morgen war dann Wäsche waschen angesagt und dann ging es zu den letzten beiden Runden des Turniers. Ich bin meinem System treu geblieben und habe gegen einen Dan-Spieler verloren und gegen einen Kyu-Spieler gewonnen. Das ist kein tolles Resultat für mich, aber das Turnier hat mir Spaß gemacht. Und das ist die Hauptsache! Sieger wurde übrigens Antti Törmänen.
Nach dem Turnier bin ich mit Antje indisch essen gegangen - das war scharf und lecker. Zum Glück hatten wir "medium" und nicht "hot" bestellt! Jetzt sitze ich auf dem Zeltplatz und will gleich noch einmal zum Abschied von Oulu in der Ostsee baden. Und danach natürlich das Finale gucken. Schade, dass ich kein orangenes T-Shirt dabei habe, das hätte ich heute abend angezogen!
Dörte ist inzwischen gut zuhause angekommen und lässt sich von den Töchtern verwöhnen.
Noch ein letztes Wort an die Leute, die zum Go-Kongress fahren: Oulu hat mir als Stadt sehr gefallen, ebenso die Organisation und Atmosphäre des Turniers. Wenn es in Tampere genauso wird, dann werden wir viel Spaß haben!
Heute morgen war dann Wäsche waschen angesagt und dann ging es zu den letzten beiden Runden des Turniers. Ich bin meinem System treu geblieben und habe gegen einen Dan-Spieler verloren und gegen einen Kyu-Spieler gewonnen. Das ist kein tolles Resultat für mich, aber das Turnier hat mir Spaß gemacht. Und das ist die Hauptsache! Sieger wurde übrigens Antti Törmänen.
Nach dem Turnier bin ich mit Antje indisch essen gegangen - das war scharf und lecker. Zum Glück hatten wir "medium" und nicht "hot" bestellt! Jetzt sitze ich auf dem Zeltplatz und will gleich noch einmal zum Abschied von Oulu in der Ostsee baden. Und danach natürlich das Finale gucken. Schade, dass ich kein orangenes T-Shirt dabei habe, das hätte ich heute abend angezogen!
Dörte ist inzwischen gut zuhause angekommen und lässt sich von den Töchtern verwöhnen.
Noch ein letztes Wort an die Leute, die zum Go-Kongress fahren: Oulu hat mir als Stadt sehr gefallen, ebenso die Organisation und Atmosphäre des Turniers. Wenn es in Tampere genauso wird, dann werden wir viel Spaß haben!
Samstag, 10. Juli 2010
Tag 61: Oulu, Go-Turnier 2. Tag
Dörte ist gestern abend nach Helsinki gefahren und hat sich von dort schon per Telefon gemeldet. Sie scheint einen schönen Tag mit Sinikka und Matti zu verbringen und wird morgen mittag nach Hause fliegen.
Das Go-Turnier geht über 3 Tage und ich muss mich erst wieder langsam an das Go-Spielen gewöhnen. So richtig erfolgreich bin ich bisher nicht: Kyu-Spieler kann ich noch schlagen, gegen Dan-Spieler verliere ich. Immerhin habe ich so 3 der 6 Partien gewonnen. Man spielt hier übrigens (um es mal auszuprobieren) mit dem Fischer-Zeitsystem: Man bekommt 25 Minuten auf seiner Uhr und mit jedem Zug erhält man zusätzliche 10 Sekunden.
Vom Sandsack-Turnier habe ich ja gestern schon ein Bild reingestellt. Das macht Spaß, allerdings werfe ich nicht zielgenau genug. Ich bin gleich in der ersten Runde ausgeschieden und habe so keine Chance auf den großen Pokal. Gestern haben Touristen aus Österreich interessiert zugeschaut. Die werden jetzt zuhause erzählen, dass die Finnen abends im Park immer Sandbeutel auf ein Bindfadengitter werfen ...
Für den Abend wurde eine Sauna angemietet - das ist eine zu einem Konferenzraum umgebaute Wohnung, bei der eine ziemlich große Sauna angeschlossen ist. Offensichtlich hält man hier Besprechungen auch "mit Sauna" ab und kann solche Räume mieten. Undenkbar bei uns! Ich bin gespannt, ob es so etwas auch in Tampere geben wird.
Hier kann man jetzt Go-Spielen, das mitgebrachte Essen und Bier verzehren, saunieren und gleich auch das Fußballspiel ansehen.
Das Go-Turnier geht über 3 Tage und ich muss mich erst wieder langsam an das Go-Spielen gewöhnen. So richtig erfolgreich bin ich bisher nicht: Kyu-Spieler kann ich noch schlagen, gegen Dan-Spieler verliere ich. Immerhin habe ich so 3 der 6 Partien gewonnen. Man spielt hier übrigens (um es mal auszuprobieren) mit dem Fischer-Zeitsystem: Man bekommt 25 Minuten auf seiner Uhr und mit jedem Zug erhält man zusätzliche 10 Sekunden.
Vom Sandsack-Turnier habe ich ja gestern schon ein Bild reingestellt. Das macht Spaß, allerdings werfe ich nicht zielgenau genug. Ich bin gleich in der ersten Runde ausgeschieden und habe so keine Chance auf den großen Pokal. Gestern haben Touristen aus Österreich interessiert zugeschaut. Die werden jetzt zuhause erzählen, dass die Finnen abends im Park immer Sandbeutel auf ein Bindfadengitter werfen ...
Für den Abend wurde eine Sauna angemietet - das ist eine zu einem Konferenzraum umgebaute Wohnung, bei der eine ziemlich große Sauna angeschlossen ist. Offensichtlich hält man hier Besprechungen auch "mit Sauna" ab und kann solche Räume mieten. Undenkbar bei uns! Ich bin gespannt, ob es so etwas auch in Tampere geben wird.
Hier kann man jetzt Go-Spielen, das mitgebrachte Essen und Bier verzehren, saunieren und gleich auch das Fußballspiel ansehen.
Freitag, 9. Juli 2010
Tag 60: Oulu, Go-Turnier 1. Tag
Nur ein ganz kurzer Update:
Nettes Go-Turnier von Freitag bis Sonntag. Mit Sauna und Sandsack-Go.
Jetzt sitzen wir in einem mexikanischen Restaurant und nachher muss ich Abschied von Dörte nehmen. Um 23:52 Uhr geht ihr Zug nach Helsinki.
Nettes Go-Turnier von Freitag bis Sonntag. Mit Sauna und Sandsack-Go.
Jetzt sitzen wir in einem mexikanischen Restaurant und nachher muss ich Abschied von Dörte nehmen. Um 23:52 Uhr geht ihr Zug nach Helsinki.
Donnerstag, 8. Juli 2010
Tag 59: Simo - Oulu, 96 km
Das WM-Gucken verlief gestern abend genauso holperig wie das Spiel der deutschen Mannschaft. Anscheinend war in der ganzen Gegend kein DVBT-Empfang von finnischen Sendern möglich und Dörte ist für mich extra bis Kemi gefahren, wo wir schwedische Sender reinbekamen. So konnte ich wenigstens die zweite Halbzeit des Trauerspiels verfolgen.
Die Strecke führte heute entweder längs der viel befahrenen Hauptstraße oder es ging über unasphaltierte Nebenstraßen. Wir würden sie wohl eher als Waldwege bezeichnen. Eine Beschilderung war zunächst nicht vorhanden und mein Navi wurde wieder einmal mein bester Freund. Trotzdem erwischte ich einmal eine Sackgasse, die direkt am Ostseestrand aufhörte. Spätestens beim nächsten Fluss musste ich aber immer zur Hauptstraße zurück, denn nur dort gibt es eine Brücke. Und von diesen Flüssen gibt es hier ganz schön viele und sie sind ziemlich breit!
Zu Mittag habe ich in dem Ort "Ii" gegessen - und es hat gut geschmeckt. Dörte und Antje hatten ja vorher gesagt, dass man hier lieber nicht essen gehen sollte - bei dem Namen ...
Das Wetter war heute so warm, dass ich zum ersten Mal in kurzer Hose gefahren bin.
20 Kilometer vor Oulu wurden Radwege und Beschilderungen vorbildlich und es war ein Verkehr auf den Radwegen wie in Holland. Oulu ist halt eine junge Studentenstadt.
Der Zeltplatz liegt fast direkt am Strand von Oulu und ist sehr groß und gut besucht. Hier ist endlich Sommer!
Die Strecke führte heute entweder längs der viel befahrenen Hauptstraße oder es ging über unasphaltierte Nebenstraßen. Wir würden sie wohl eher als Waldwege bezeichnen. Eine Beschilderung war zunächst nicht vorhanden und mein Navi wurde wieder einmal mein bester Freund. Trotzdem erwischte ich einmal eine Sackgasse, die direkt am Ostseestrand aufhörte. Spätestens beim nächsten Fluss musste ich aber immer zur Hauptstraße zurück, denn nur dort gibt es eine Brücke. Und von diesen Flüssen gibt es hier ganz schön viele und sie sind ziemlich breit!
Zu Mittag habe ich in dem Ort "Ii" gegessen - und es hat gut geschmeckt. Dörte und Antje hatten ja vorher gesagt, dass man hier lieber nicht essen gehen sollte - bei dem Namen ...
Das Wetter war heute so warm, dass ich zum ersten Mal in kurzer Hose gefahren bin.
20 Kilometer vor Oulu wurden Radwege und Beschilderungen vorbildlich und es war ein Verkehr auf den Radwegen wie in Holland. Oulu ist halt eine junge Studentenstadt.
Der Zeltplatz liegt fast direkt am Strand von Oulu und ist sehr groß und gut besucht. Hier ist endlich Sommer!
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